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Termine

07.02.2018

- ab 10.00 Uhr

Landestreffen: Wir haben eine soziale Verantwortung im psychiatrischen Geschehen.

Erbacher Hof, Akademie & Tagungszentrum des Bistums Mainz, Ketteler Saal, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz


Das psychiatrische Versorgungssystem weist gravierende Lücken auf. Insbesondere schwerkranke Menschen, die ihre Hilfsbedürftigkeit nicht erkennen oder nicht in der Lage sind Hilfen anzunehmen,werden vom Versorgungssystem nicht erreicht.
Als Grund wird unter anderem angeführt, es sei nicht möglich, ohne die Zustimmung des kranken Menschen irgendetwas zu veranlassen oder zu unternehmen.

Seine Autonomie sei unbedingt zu respektieren. Nicht selten kommt es als Folge fehlender Behandlung zu Zwangseinweisungen, Einweisungen in die Forensik, sowie schweren Beeinträchtigungen der materiellen und sozialenSituation des betroffenen Menschen.


Gerade der Respekt vor Würde und Autonomie eines psychisch erkrankten Menschen erfordertalles zu tun, um ihn möglichst vor traumatisierenden und potentiell entwürdigenden Maßnahmen wie Zwangseinweisung und Zwangsbehandlung zu bewahren. Der Respekt vor der Autonomie eines psychisch erkrankten Menschen darf nicht mehr länger eine Entschuldigung für Untätigkeit sein und rechtfertigt in keiner Weise die Verweigerung von Hilfeleistungen.


Angehörige fordern:

  •  Aufsuchende Hilfsangebote müssen deutlich ausgebaut und gefördert werden.
  •  Diese Angebote sind so zu gestalten, dass möglichst viele schwer erkrankte Menschen sie annehmen können.

Der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz lädt Sie ganz herzlich zu der Veranstaltung ein und freut sich auf eine rege Diskussion. Interessierte, Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen.


Monika Zindorf
Vorsitzende
Landesverband der Angehörigen
psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.


Tagungsprogramm
10.00 Uhr Anreise, Anmeldung, Stehkaffee


10.30 Uhr Begrüßung Monika Zindorf, Vorsitzende des Landesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz


Grußworte
Dr. Julia Schwaben, Referatsleiterin im Referat für Psychiatrie und Maßregelvollzug im
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz


Dr. Eckart Lensch, Sozialdezernent für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit der Stadt Mainz


11.00 Uhr Esther Herrmann, Dipl. Pädagogin, Angehörige u. stellv. Vorsitzende im Landesverband. Zwei Fälle aus der Praxis und die Forderungen der Angehörigen an das Hilfesystem.


11.30 Uhr Andrea Melville-Drewes, Dipl.-Psychologin, Leiterin der Abteilung Sozialpsychiatrie des Gesundheitsamtes Düsseldorf
Über den Tellerrand sehen: Angebote des Gesundheitsamtes Düsseldorf für psychisch
kranke und obdachlose Menschen.


12.00 Uhr Frank Müller, Pflegedirektor und Heimleiter der Rheinhessen-Fachklinik Alzey, Hometreatment und Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung.
Erste Erfahrungen mit der Umsetzung.


12.30 Uhr Pause


13.30 Uhr Prof. Dr. med. Arno Deister, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
Wir haben eine soziale Verantwortung im psychiatrischen Geschehen.


14.30 Uhr Diskussionsrunde
Prof. A. Deister, A. Melville-Drewes, F. Müller, Dr. J. Schwaben, Esther Herrmann
Anschließend Diskussionsrunde mit den Teilnehmer/innen
Moderation: Jessica Odenwald, Koordinierungsstelle für gemeindenahe Psychiatrie für die Stadt Mainz
Protokollantin: Fredericke Duschl


16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Veranstalter

Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.