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Die Mitglieder

Ministerin Anne Spiegel zu Besuch bei Fidibus e.V. Trier

 

Familienzentren als niedrigschwellige Anlaufstellen für alle Familien
– persönlich, kompetent in allen Familienfragen und ehrenamtlich engagiert

Auf ihrer Sommerreise war Staatsministerin Anne Spiegel am vergangenen Freitag zu Gast  bei Fidibus e.V. in Trier. Ein gemeinnütziger Verein, anerkannt als ehrenamtlich geführtes Familienzentrum und Träger der freien Jugendhilfe, der als  Kontaktstelle für Menschen aller Altersstufe und Nationen, mit oder ohne Beeinträchtigungen für alle offen steht.

So ist er ein Treffpunkt mit einer Vielfalt von künstlerisch-kreativen, pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Angeboten, eine Stätte für Fortbildung und Weiterbildung und vor allem eine Anlaufstelle und Wegweiser für Rat und Tat zu vielfältigen Fragen rund um Familie, Alltag und Erziehung. Mit mobilen Angeboten der Familienbildung ist das Familienzentrum in KiTas und Schulen als Kooperationspartner engagiert.

So wie bei Fidibus e.V. sind die rheinland-pfälzischen Familienzentren als Selbsthilfeinitiativen und als Verein organisiert. Sie sind Orte der Begegnung, an denen sich Familien mit ihren unterschiedlichen Interessen einbringen und wechselseitig unterstützen und  sind offen für alle Familien. Die 12 Familienzentren sind überwiegend Mitglied  im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Dieser unterhält die Koordinierungsstelle der Familienzentren RLP, die eng mit der Servicestelle des Landes  zusammenarbeitet.

Familienzentren zeichnen sich besonders aus durch ihre beteiligungsorientierte und vielfältigen Angebote, der Unterstützung und Entlastung von Familien für Familien und durch zahlreiche kulturelle Angebote, Austausch und Geselligkeit. Sie bieten den Familien somit nicht nur Information und Hilfestellung, sondern sind für viele Familien ein fester Anlaufpunkt in allen Lebenslagen. Die  Familienzentren  tragen als niedrigschwellige Begegnungsorte so zur Verbesserung der Infrastruktur und Lebensqualität  für Familien und Interessierten vor Ort bei.

Auch bei Fidibus e.V., wie bei allen anderen Familienzentren, stellen sich große aktuelle Herausforderungen:
„Die in allen Familienzentren dringend notwendige Einrichtung, zumindest einer wie auch immer gestaltbaren „Geschäftsstelle“,  ist für die Familienzentren aufgrund der fehlenden Grundsicherung schlichtweg nicht realisierbar. Gleichzeitig ist durch den ehrenamtlichen Charakter der Akteure in den Familienzentren eine professionelle Auseinandersetzung und Ausschöpfung des Themas Fördertöpfe nicht leistbar.“, so die stv. Landesgeschäftsführerin des Paritätischen Rheinland-Pfalz|Saarland Regine Schuster. 

„Hier bedarf es unbedingt einem größeren Austausch mit den politischen Vertretern, um die gesellschaftliche Relevanz der Familienzentren wert zu schätzen, eine Trägervielfalt für unsere vielfältige Gesellschaft zu erhalten und die Notwendigkeit der finanziellen Absicherung der Familienzentren zu unterstreichen. Daher freut mich der heutige Besuch von Anne Spiegel umso mehr“, so Regine Schuster weiter.

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